Home Impressum Busreisen Flugreisen Paketreisen Individuals Download Aktuell Links Kontakt Interaktiv Map
 
Prag 2003 Tschechien+Slowakei Partner Hotels Unsere Leistungen Wissenswertes Reiseinfos Anfrage
Tschechien Slowakei

Franzensbad
Franzensbad Franzensbad: Die ältesten Belege über die hiesigen Mineralquellen datieren aus dem 12. Jahrhundert. Die erste chemische Analyse wurde im Jahre 1572 vorgenommen und ein halbes Jahrhundert später hatte der sog. 'Säuerling von Eger' bereits einen hervorragenden Ruf. Die Spitzen der damaligen Gesellschaft, Herrscher und Adelige - kamen zur Kur nach Eger. Den Kranken wurde jeden Morgen das Wasser von Quellen gebracht und nur bei schönem Wetter ließen sich einige von ihnen zu den Brunnen fahren. Erst im Jahre 1793 wurde die Gründung eines Kurortes genehmigt, der später in 'KaiserFranzensBad' umbenannt wurde. Hand in Hand mit dem Aufschwung des Heilbades kam es zur Entwicklung der Heilmethoden. In Franzensbad arbeitete eine ganze Reihe berühmter Fachleute. Das Bad hat einen ungemein wertvollen Reichtum an Naturheilquellen für die Behandlung von Herz- und Gefäßkrankheiten, Frauenleiden und Erkrankung des Bewegungsapparates. 14 Quellen mit stark kohlensäurehaltigen und mineralgesättigten Wassern sind erschlossen; 12 davon werden für Bade- und Trinkkuren genutzt. Die reichen schwefel- und eisenhaltigen Moorlagerstätten ermöglichen die Anwendung zu Bädern und Packungen. Ein sehr bedeutendes Naturheilmittel sind die Kohlendioxidgase. Unter urbanistischen Gesichtspunkten ist Franzensbad ein wertvoller Baukomplex. Die einzelnen Gebäude sind in ein Meer von Grün eingebettet - in Gärten und Waldparks. Sie sind der Stolz des Kurortes und sorgen für die ausreichende Ruhe der Kurgäste. Das Zentrum der Stadt ist der Friedensplatz mit der Franzensquelle als Dominante. Unweit davon steht die Statue eines Knaben mit Fisch, für den sich der Name 'Franz' eingebürgert hat. Von den Gebäuden dürfen die älteste erhaltene Pension am Ort - das Haus 'Zu den drei Lilien', das Gasbad mit der Neuen Kolonnade, der Glauber-Pavillon, die Kolonnade des Salz- und Wiesenbrunnens und das Badehaus III. nicht unerwähnt bleiben. 250 Hektar Gärten und Waldparks sind ein hervorragendes Milieu für die verschiedensten Arten von Bewegungsaktivitäten. Das häufigste Ziel der Spaziergänge der Kurgäste ist Armerika. So heißen ein nahegelegner großer See, der umliegende Waldpark und das an seinem Ufer stehende Restaurant. Zu den Naturbesonderheiten der Franzensbader Umgebung gehört Komorni hurka, der nur 2 km entfernt in südlicher Richtung liegende jüngste erloschene Quartärvulkan der Tschechischen Republik. Er war noch während der Erstbesiedelung der Region tätig. Etwa 5 km von Franzensbad entfernt liegt noch ein weiteres einmaliges Naturphänomen - das Sooser Hochmoor. Aus seinen unzähligen Spalten und Brüchen treten pfeifend Kohlensäuregase aus oder es brodelt in kleinen Vertiefungen und Seen, so daß es scheint, als würde Wasser kochen. Damit im Zusammenhang steht eine weitere interessante Erscheinung dieses Naturschutzgebiets - die sog. Mofetten. Sie sind nichts anderes als kleine Sumpfvulkane.