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Karlsbrücke (Karlov most), Mala Strana - Stare Mesto:
Die älteste Prager Brücke, errichtet anstelle der Judithbrücke, die im Jahre 1342 einer Hochwasserkatastrophe zum Opfer fiel. Die Steinerne oder Prager Brücke, seit dem Jahre 1870 Karlsbrücke genannt, wurde im Jahre 1357 von Karl IV. errichtet.
Die Brücke ist zu beiden Seiten durch Türme befestigt (Kleinseitner Brückentürme, Altstädter Brückenturm). Von 1683 bis 1928 wurden die Brückenpfeiler mit 30 Statuen und Statuengruppen von Heiligen besetzt.
Die Länge der Brücke beträgt 515 m, die Breite 10 m.
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Nationalmuseum (Narodni muzeum), Praha 1, Vaclavske nam. 68:
Das Größte und bekannteste tschechische Museum, gegründet im Jahre 1818, hat seinen Sitz in einem imposanten Neorenaissancegebäude aus den Jahren 1885 - 1890, das eine Dominate des Wenzelsplatz bildet.
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Pulverturm (Prasne brana), Praha 1, Na Prikope:
Monumentales Eingangstor in die Altstadt. Ein gotischer Buas, im Jahre 1475 von Matthias Rejsek gebaut. Früher diente er auch als Schießpulverlager. Am Ende des 19. Jhs. Umbau durch J. Mocker.
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St. Agnes Kloster
Das Agneskloster des Klarissinnenordens im Viertel Na Frantisku, ist die älteste architektonische Einheit aus der Frühgotik.
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Kampa
Certovoka, ein Seitenarm der Moldau, der "Teufelsbach" formt unter der Karlsbrücke die malerische Insel Kampa, die auch Klein-Venedig genannt wird
Das acht Meter hohe Rad der Wassermühle Großprior mit seinem unteren Zuleitungsgraben, klappert schon seit dem 16. Jahrhundert auf Kampa.
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Altstädter Rathausturm mit astronomischer Uhr (Staromestska radnice s orlojem), Praha1 , Staromestske nam. 1
Errichtet 1338 als Sitz der Selbstverwaltung der Altstadt. Der älteste Teil des Baukomplexes mit dem Turm, der Erkerkapelle und reichem Wappenschmuck aus der 2. Hälfte des 14. Jhs. An der astronomischen Rathausuhr (Anfand des 15. jhs.) erscheinen jede volle Stunde zwischen 09:00 und 21:00 Uhr die 12 Apostel. Im unteren Teil uíst das Kalendarium mit den Tierkreiszeichen von Josef Manes (1865) angebracht. Der neugotische Ostflügel des Rathausgebäudes wurde am 8.5.1945 vernichtet und nie wieder aufgebaut.
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Goldenes Gässchen (Zlata ulicka):
In der spätgotischen Burgmauer eingebaute, winzige Häuschen. Im 16 Jh.wohnten hier Burgschützen und Handwerker. ImHäuschen Nr. 22 arbeitete in den Jahren1916-1917 Franz Kafka.
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Vysehrad, Praha 2, Sobeslavova 1
Nach alten Sagen der älteste Sitz der böhmischen Stammesfürsten, der legendären Fürstin Libuse und der ersten Premysliden. In der tat entstand die hiesige Burgstääte später als die Prager Burg, etwa Mitte des 10. Jhs.
In der 2. Hälfte des 11. und in der 1. Hälfte des 12. Jhs. wurde Vysehrad zum Sitz der Premyslidenfürsten. Zu dieser Zeit entwickelte sich hier eine Buatätigkeit in großem Ausmaße.. Im Areal befanden sich u.a. die wertvolle romanische St- Martins Rotunde aus dem 11.jh., die gotische St. Peter und Puals Kirche, der Vysehrader Friedhof, der seit 1869 als Begräbnisstätte bedeutender Persönlichkeiten der tshcechischen Nation dient, mit einer gemeinsamen Ehrengruft, dem Slavin, unterirdische Kasematten, in denen Originale der Barockstatuen von der Karlsbrücke aufbewahrt werden.
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Altstädter Ring (Staromestske namesti):
Der bedeutendste Platz des historischen Prags. Er entstand im 12. Jh. und wurde zum Zeugen vierler historischer Ereignisse.
Neben dem Altstädter Rathaus und der Teynkirche zählen zu den Dominanten auf dem Platz auch die barocke St. Nikolauskirche, das Palis Goltz-Kinsky im Rokokostil, das Haus Zur steinernen Glocke - ein gotisches Palais aus dem 14. Jh., das Jan Hus Denkmal von Ladislav Saloun.
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Kleinseitner Brückentürme (Malostranske mostecke veze), Praha 1 , Male Strana
Der kleinere Turm ist romansich uns stammt aus dem 12. Jh. Es handelt sich um einen Rest der Judithbrücke. Der größere Turm ist um 200 Jahre jünger, und sein spätgotischer Stil erinnert an Parlers Altstädter Brückenturm.
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Kirche der Siegreichen Jungfrau Maria, Praha 1, Karmelitska 9
Ein Frühbarockbau aus dem Jahr 1611 (Baumeister G. M. Filippi), in den Jahren 1634-1669 vom Karmelitenorden umgebaut. Die Kirche ist durch die spanische Wachsfigur des Prager Jesuskindes (Bambino di Praga) , ein Geschenk von Polyxena von Loblowitz (1628), berühmt.
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Loreta (Prager Loreto), Praha 1, Loretanske nam. 7
Eine Wallfahrtsstätte mit einer Nachbildung des heiligen Häuschens, der Santa Casa, im italienischen Loreto und der barocken Christi-Geburt-Kirche, von einem Kreuzgang mit Kapellen umgeben. Im Turm ist das Glockenspiel mit 30 Loreto-Glocken, die jede volle Stunde (08:00 - 20:00 Uhr) das Marienlied "Tausendmal seist du gegrüßt, Maria" spielen. Sehr wertvoll ist der sog. Loretoschatz, eine Sammlung von Kirchenkunstwerken aus dem 16.-18. Jh.. Das wertvollste Kleinod ist eine mit 6222 Diamanten geschmückte Diamantenmonstranz.
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Neustädter Rathaus (Novomestska radnice), Praha 2, Karlovo name. 23
Ein gotischer Gebäudekomplex vom Ende des 14, Jhs., Anfang des 15. Jhs., im Ende des 16. Jhs. im Renaissancestil umgebaut.
Es beherbergt die Marienkapelle, zwei gotische Eingangshallen mit Rippengewölben und einen Renaissancesaal. Sitz der Selbstverwaltung der Neustadt in den Jahren 1377-1784. Handlungsort des Fenstersturzes der katholischen Ratsherren durch die Prager Hussiten am 30.07.1419. Mit diesem Gewaltakt begann die hussitische Revolution.
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Repräsentationshaus (Obecni dum), Praha 1 nam. Republicky
Ein Jugendstilbau aus den Jahren 1905-1911 anstele des ehemaligen Königshofes, des Sitzes der böhmischen Könige vom Ende des 14. Jhs. bis ins Jahr 1483. Die reiche äußere und innere Ausstattung im Jugendstil ist ein Werk von A. Mucha, M. Svabinsky, J.V. Myslbek u.a. Den Mittelpunkt stellt der monumentale Smetana Saal dar - hier finden das internationale Musikfestival "Prager Frühlig", eine Reihe von aNDEREN Konzerten und bedeutende gesellschaftliche Ereignisse dar.
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Fahrt auf den Petrinberg
Die Landes-Jubiläumsausstellung im Jahre 1891 bereicherte Prag um eine Reihe kurioser Bauten. Sie stellte die tschechische Industrie und Landwirtschaft, das Handwerk, die Dienste und Künste sowie Wissenschaft und Technik vor. Sie feierte die nationalen Traditionen und erfüllte ganz die Absicht ihrer Organisatoren: Sie übertraf die Wiener Weltausstellung in Umfang und Niveau. Zu den Bauten dieser Austellung gehörten unter anderen auch die Seilbahn auf den Petrinberg und der Aussichtsturm auf dem Berg.
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Der Petrinberg
Der Hang, der von Westen her die Prager Kleinseite abschließt, ist einer der größten Parks in Prag. Einst befanden sich hier Weinberge und noch früher Steinbrüche, aus denen das Baumaterial für die Häuser und Kirchen des romanischen und gotischen Prags gewonnen wurde. Anläßlich der großen Landesjubiläumsausstellung im Jahre 1891 wurde auf dem Gipfel des Laurenziberges nach dem Vorbild des Eiffelturms ein Aussichtsturm erichtet und die zu Ihm führende Seilbahn angelegt.
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St. Georgs Basilika (Bazilika sv. Jiri)
Der älteste erhalten gebliebene Kirchenbau auf der Prager Burg und das am besten erhaltene romanische Bauwerk in Tschechien. Sie wurde um das Jahr 920 vom Fürsten Vratislav I. gegründet. Im 12. Jh. wurde sie umgebaut, die Barockfassade stammt aus dem 17. Jh. Von Bedeutung ist die St. Johannes von Nepomuk Kapelle und die Kapelle der heiligen Ludmilla, der Großmutter des heiligen Wenzel, der ersten böhmischen christlichen Märtyrerin.
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St. Nikolaus Kirche (Chram sv. Mikulase), Praha 1, Malostranske nam.
Einer der bedeutendsten Barockbauten in Prag, mit der dominierenden Kuppel und dem Glockenturm. Auch die Innenausstattung ist ein Beispiel des Hochbarocks. W. A. Mozart spielte während seines Aufenthaltes in Prag auf der Orgel der St. Nikolaus Kirche. Der Glockenturm kann bestiegen werden und bittet eine Aussicht auf die Kleinseite.
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Haus "Zur steinernen Glocke"
Das monumentale, turmartige Haus "Zur steinernen Glocke" am Altstädter Ring ist eines der bemerkenswertesten gotischen Wohnhäuser. 1965 wurde es hinter einer Barockfassade entdeckt. Es trägt noch die ursprünglichen Steinmetzornamente und plastischen Verzierungen
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Strahov Kloster (Strahovsky klaster), Praha 1, Strahovske nam. 1/132
Das Kloster des Prämonstratenordens wurde von Vladislav II. im Jahre 1140 gegründet. Die heutige barocke Umgestaltung stammt aus der 2. Hälfte des 17 Jh. und dem 18,. Jh.
Im Klosterareal befindet sich die Mariä Himmelfahrtskirche, der wertvolle Strahov-Bibliotheksaal mit vielen mitteralterlichen illuminierten Handschriften, der barocke Theologische Saal und der klassizistische Philosophische Saal, der mit Fresken von A. Maulbertsch geschmückt ist.
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St. Veits Dom (Katedrala sv. Vita)
Der gotische Dom, das geistige Symbol des tschechischen States, wurde im Jahr 1344 anstelle der ursprünglichen romanischen Rotunde von Johann von Luxemburg und seinen Söhnen Karl und Jan Jindrich gegründet. Er wurde nach den Entwürfen von Matthias von Arras, später von Peter Parler errichtet. Der Dom wurde fast 600 Jahre lang gebaut und erts im Jahre 1929 fertiggestellt. Außer der wertvollen künstlerischen Ausstattung, der St.Wenzels Kapelle und der Gruft der böhmischen Könige im Souterrain der Kirche befinden sich hier auch die Krönungskleinodien.
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Altneusynagoge (Staronova synagoga), Praha 1, Cervena Str.)
Die älteste erhaltene Synagoge in Mitteleuropa. Frühgotischer Bau vom Ende des 13. Jhs. mit reicher steinmetzmäßiger Ausstattung und altertümlicher Innenausstattung (schmiedeeisernes Gitter, historisches Banner der Prager Judengemeinde). Bis heute dient sie als Gebetshaus und Hauptsynagoge der Prager Judengemeinde.
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Schloß Troja (Trjsky zamek), Praha 7, U trojskeho zamku 1
Ein ausgedehnter, in den Jahren 1679-1685 von J. B. Mathey erbauter Komplex von Bauwerken und Gärten. Den Kern des Komplexes stellt ein dreiflügeliges Gebäude mit einem großen, von Abraham Godyn und seinem Sohn Izak ausgemaltem Saal dar.Auf der monumentalen gartentreppe befinden sich Plastiken der mit Titanen kämpfenden antiken Götter und Göttinnen der Dresdner Bildhauer J.J. und P. Hermann.
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Tynkirche (Chram Matky Bozi pred Tynem), Praha 1, Staromestske nam.
Der wirkungsvollste gotische Sakralbau, erbaut ab Mitte des 14. Jhs. bis zum Anfang des 16.Jhs.. Am Ende des 17. Jhs, wurde das Interieur im Barockstil umgebaut. Die Kirche ist u.a. durch Altarbilder von Karel Skreta und die Grabplatte des Astronomen Tycho de Brahe von Interesse. Zur Zeit wird das Innere der Kirche teilweise restauriert.
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Waldstein Garten (Valdsteijnska zahrada), Praha 1, Letenska ul.
Ein Frühbarockgarten, streng geometrisch gegliedert, zugleich mit dem Waldsteinpalast in den Jahren 1623-1629 angelegt. Eine Dominante stellt die imposante Sala terrena dar. Im Garten befindet sich eine künstliche Tropfsteinhöhle, ein Brunnen mit einer Bronzestatue der Venus, eine Galerie von Bronzestatuen von Adrien de Vries - es handelt sich jedoch um Abgüsse der Originale, die am Ende des dreißigjährigen Krieges von den schwedischen Truppen weggeschleppt wurden. Im Sommer finden im Garten Konzetre und Theateraufführungen statt.
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Das Tanzende Haus (Prag 2, Neustadt, Jiraskovo namesti 6)
Das Haus, das volkstümlich "tanzendes Haus" oder nach dem berühmten Tänzerpaar Ginger Rogers und Fred Astaire "Ginger und Fred" genannt wird, ist mit anderen Neubauten nicht zu verwechseln. Ihm wurde von der amerikanischen Zeitschrift TIMES der Preis "Bestes Design des Jahrers 1996" verliehen.
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